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• Homöopathie  
• Craniosakraltherapie  
• Pflanzenheilkunde  
• Osteopathie  
• Klangtherapie  
• Ayurvedatherapie  
• Teezeremonie  
• Heilkreide  


(Hermann Hesse)

Einer der großen Ärzte, dessen Lehre über Jahrhunderte in Europa Geltung hatte, war Galen (131-199 n. Chr.). Der in Pergamon in Kleinasien geborene Claudius Galenus, an dem sich auch Hildegard von Bingen orientierte, entwickelte die Idee des Hippokrates von den vier Körpersäften wie Blut, Schleim, schwarze und gelbe Galle weiter.

Medizin war also immer etwas Lebendiges, Grenzüberschreitendes, geprägt von Männern. Und die Frauen? Sie waren die still wirkenden „Erfahrungsheilkundlerinnen“, die ihr Pflanzenwissen von Generation zu Generation weitergaben. Viel von den gehüteten Wissensschätzen der so genannten weißen Frauen ging verloren.

Auch wenn so mancher Skeptiker die alten Heilmittel noch abtut – alles in allem können Phytotherapeuten heute der Wissenschaft sehr selbstbewusst gegenübertreten. Die Arzneimittelforschung bestätigt zunehmend die Heilwirkung von Kräutern und ebnet dieser alten Erfahrungswissenschaft damit den Weg ins 21. Jahrhundert.

Die Pflanzenheilkunde wurzelt in den praktischen Erfahrungen der traditionellen Volksheilkunde, deren Ursprünge bis in die Steinzeit zurückverfolgt werden können. Sie orientierte sich am Vorbild der Tiere, die bei Krankheiten instinktiv fasten, Kräuter fressen oder im Wasser ihre Wunden kühlen. Als die Menschen sesshaft wurden, fanden sie genug Zeit, um die Heilkunde systematischer zu betreiben und zu verbessern. Im Mittelalter schenkte Hildegard von Bingen den Kräutern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und entwickelte diese Heilkunst weiter zum Nutzen der Menschheit.

Nach heutigen Schätzungen sind mindestens 50000 Heilpflanzen auf der Welt von pharmazeutischem Interesse, aber nur rund 5000 sind bis zu einem gewissen Grad erforscht.

 

 

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